Schlagwerk

Barnabás Fekete

Barnabás Fekete ist in Kerepestarcsa (Ungarn) geboren. Im Alter von acht Jahren begann Barnabás mit dem Unterricht im Jazz-Schlagzeug. Mit achtzehn Jahren wechselte er dann zum klassischen Schlagwerk.

2014 nahm er sein Bachelor-Studium bei Dr. István Szabó an der Universität Debrecen auf. Ein Erasmus-Austauschjahr führte ihn nach Deutschland an die Hochschule für Musik FRANZ LIZST in Weimar, dort wurde er von Prof. Markus Leoson, Alejandro Coello Calvo und Timo Schmeichel unterrichtet. 2017 nahm er an der Universität von Debrecen sein Masterstudium auf und wechselte später zurück nach Weimar an die Hochschule für Musik zu Markus Leoson. Momentan absolviert er sein Konzertexamen in Weimar.

Neben seinem Studium sammelte er Orchestererfahrungen in diversen Hochschulorchestern, und Orchestern wie der Kodály Philharmonie of Debrecen, am Theater Erfurt, bei den Szolnok Symphoniker und der Jenaer Philharmonie.

Er besuchte Meisterkurse bei Bence Major, Lorenzo Ferrandiz Carillo, Matthew Coley u.a.  

Barnabás ist 1. Preisträger bei National Percussion competition of Hungary und gewann beim Hungarian national Percussion competition zweimal den 3. Platz.

Seit September 2019 ist er als Akademist der Dualen Orchesterakademie Thüringen tätig.

Nachgefragt!?

  • Was ist die Duale Orchesterakademie Thüringen für dich? Welche Bedeutung hat sie für dich?

Während meiner Zeit als Akademist bei der Jenaer Philharmonie habe ich gelernt, wie ein professionelles philharmonisches Orchester funktioniert und arbeitet. Wie aus Einzelstimmen während Proben und Konzerten ein Gesamtklang entsteht, ist sehr beeindruckend. Es macht mich sehr glücklich, wenn das Publikum voller Vorfreude den Saal betritt und ich als Teil des Orchesters auf der Bühne für sie spielen darf.

  • Warum machst du Musik? Was motiviert dich dazu?

Seit ich sieben Jahre alt bin, spiele ich verschiedene Schlaginstrumente. Diese Instrumente passen irgendwie perfekt zu meinem „Energiewert“ und wenn ich nicht spiele oder übe, fehlt mir etwas. Mit Trommeln, Pauken, Becken, Glocken, Gongs usw. ist für mich das Schlagwerk die farbigste Instrumentenfamilie, denn vor allem durch sie kann das Unbeschreibliche in der Musik erklingen.

  • Was bleibt dir aus der Zeit in der Dualen Orchesterakademie Thüringen in guter Erinnerung?

Dazu fällt mir sofort die Schweiz-Tournee der Jenaer Philharmonie im Oktober 2019 ein. Hier haben wir als Orchester eine sehr schöne Zeit zusammen verbracht. Während eines freien Tages sind wir zum Beispiel auf einen Berg über die Wolken gestiegen. Das hat mich ganz besonders beeindruckt.

Ich war „etwas bewegter“ – wie Gustav Mahler gerne in seinen Noten anmerkte – als ich im Rahmen des Mahler-Scartazzini-Zyklus die Möglichkeit erhalten habe, zwei Sinfonien des Komponisten mit aufführen zu dürfen. Darüber hinaus habe ich bei mehreren CD-Aufnahmen mitgewirkt – das war nochmal eine andere Erfahrung.

Akademisten

Juliane Doiwa
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Philine Blachny
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Johannes Kilian
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Barnabás Fekete
Barnabás Fekete
Barbara Krimmel
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Darius Finkbeiner
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